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Geheime Reichssache - Die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 vor dem Volksgericht (2/2)

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Hier Teil 1 ansehen: https://youtu.be/tv4eCji3-pY

Die Prozesse gegen die Beteiligten und Mitwisser des Attentates auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 fanden vom 7. August 1944 bis in den März 1945 statt. An 9 Verhandlungstagen, zwischen dem 7. August und dem 20. Oktober 1944, wurde der Verlauf der Prozesse gefilmt. Ursprünglich für die Deutsche Wochenschau und Dokumentarfilme zusammengestellt, wurden die Aufnahmen von Reichspropagandaminister Goebbels zur "Geheimen Reichssache" erklärt. Goebbels erschienen das Auftreten und die Antworten der Verschwörer vor dem Volksgerichtshof für eine Veröffentlichung nicht geeignet, auch nicht die Verhandlungsführung und die entwürdigenden Äußerungen des Vorsitzenden des Volksgerichtshofes Dr. Roland Freisler, der die Angeklagten kaum zu Worte kommen ließ.
Es werden Ausschnitte des Films "Verräter vor dem Volksgericht" gezeigt, den Goebbels über den Prozess gegen die Beteiligten des Aufstands vom 20. Juli 1944 mit versteckten Kameras drehen ließ: Der Film sollte die Widerständler verächtlich machen, was aber nicht gelang, da alle tapfer zu ihren Taten standen. Daher wurde er im Dritten Reich auch nicht gezeigt, sondern als "Geheime Reichssache" behandelt.

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